Christine Dohms

Die Künstlerin Christine Dohms, Foto: Christine Dohms
Christine Dohms

Biographie

1963
geboren in Stuttgart

1990-1995
Studium an der Kunstakademie Karlsruhe bei Stephan Balkenhol und Silvia Bächli

Mitglied in der GEDOK Reutlingen
Mitglied in der Produzentengalerie Pupille, Reutlingen
Mitglied im Kunstverein Reutlingen
Mitglied im Kunstverein Schorndorf
Mitglied im Künstlerhaus Stuttgart

Christine Dohms Atelier, Foto: Christine Dohms
Atelier von Christine Dohms

Künstlerisches Konzept

Lightscapes. Die fotografischen Werke der Malerin Christine Dohms

Die Künstlerin Christine Dohms ist immer Malerin, auch wenn sie fotografiert. Seit dem Studium an der Kunstakademie Karlsruhe finden sich in ihren Werken Schichten. Sie schichtet Farbe, sei es in ihren Ölbildern oder in ihren „Lightscapes“, Landschaften aus Licht. Stets interessiert sie, wie die Schichten sich gegenseitig beeinflussen, wie das Untere durch das Darüberliegende schimmert, dessen Farbe verändert und seine Struktur beeinflusst.

Die ihren Bildern zugrunde liegenden Fotografien gestaltet sie so, dass diese bereits Anklänge an Malerei enthalten. Wir sehen in den Ausgangsbildern einem freien Pinselduktus ähnelnde Erscheinungen, die später zu abstrakten Kompositionen zusammengefügt werden. Die  Natur ist der Ausgangspunkt aller Arbeiten. Diese nennt sie passenderweise „Fotomalereien“, da die Kamera die Funktion des Pinsels übernimmt. In der freien, unberührten Natur findet sie das Ausgangsmaterial, das sie im Atelier zu neuen Kompositionen zusammenfügt. Dabei legt sie, wie bei der Malerei, dünne „Lasurschichten“ übereinander, Farbschichten, die nichts verdecken, aber verändern. Somit entstehen gänzlich neue Bildkompositionen, denen man den Ursprung nur noch ganz entfernt oder gar nicht mehr ansieht. Niemals geht es um das reale Abbild, das Ermöglichen einer räumlichen Zuordnung. Immer geht es um Farbe, Form und Struktur. Es offenbaren sich beim Betrachten neue Details, tiefer legende Schichten enthüllen oder verbergen Dinge, die es zu entdecken gilt.

„Es ist bei meinen Bildern wie im Leben. Das Aktuelle überlagert das Vergangene, aber das Darunterliegende gibt wie ein Farbton die Bildstimmung vor. Es ist immer da und beeinflusst das Gesamte“, so die Künstlerin.

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