Zusage für Förderprogramm „Aller.Land“


Zusammen gestalten, Strukturen stärken - Das ist die Devise des neuen Förderprogramms „Aller.Land“. Ziel des Programms ist es, mit kulturellen, künstlerischen und kreativen Vorhaben das Zusammenleben in ländlichen Räumen zu fördern und durch Bürgerbeteiligung die Demokratie vor Ort zu stärken. Bei der Auftaktveranstaltung am gestrigen Donnerstag in Berlin wurden Kreisarchivleiter Dr. Marco Birn und Kulturmanagerin Antje Kochendörfer die Besonderheiten des Programms vorgestellt sowie Kurzinterviews über kulturelle und politische Arbeit in ländlichem Raum gezeigt. 

Als eine von bundesweit 95 Regionen erhält der Landkreis Reutlingen 2024 eine Förderung von 40.000 Euro, um tragfähige Konzepte für beteiligungsorientierte Kulturvorhaben, wie beispielsweise regionenübergreifende Festivals oder Bürgerräte für Kultur zu entwickeln. Die Projektarbeit wird begleitend evaluiert. Aus den Erfahrungen der geförderten Regionen lassen sich praktische Handlungsempfehlungen für andere Kreise ableiten sowie Erkenntnisse für eine künftig erfolgreichere Politikgestaltung gewinnen.

Auftaktveranstaltung Aller Land

Über das Programm „Aller.Land“
Das Programm wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI). „Aller.Land“ ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung und regionale Wertschöpfung (BULE plus).