Harald Salewski

Projekte: "Freihandzeichnen" und "Stadtgespräche"

Das FREIHANDZEICHNEN ist ein Mittel des Hinschauens - die Stadt wird auf eigene Weise detailliert wahrgenommen. Die These ist, dass die zeichnerische Auseinandersetzung mit der Stadt als Aufenthaltsort für mögliche Aktionen sensibilisiert, inspiriert und so angeregt den "eroberten" Kulturraum mitzugestalten.

In drei Einheiten wird gezeichnet - Grundlagen der Perspektive fließen begleitet in die Grafitzeichnungen ein, Material kann auch vor Ort erworben werden. Für die Zeicheneinheiten ist ein DIN A2-Block, ein Grafit- oder weicher Bleistift und ein Knetgummi (Radiergummi) erforderlich.

In weiteren drei Einheiten wird über die Belange der Stadt gesprochen. Was fehlt in der Stadt, was ist ihr Alleinstellungsmerkmal, welche Stärken und welche Schwächen besitzt die Region? Welche Einflüsse haben Bevölkerungsstruktur auf Entwicklungsmöglichkeiten - das STADTGESPRÄCH ist ergebnisoffen und erfordert kein Material.

Es ist vorgesehen, dass sich die im wöchentlichen Wechsel stattfindenden Nutzungen gegenseitig befruchten und inspirieren.
Die moderierten Gesprächsabende im Wechsel sollen inspirieren und dazu anhalten, den Stadtraum mitzugestalten. Verschiedene Akteure (Stadtführer, Architekten und Kulturschaffende) sollen anregen, Erfahrungsaustausche sollen Aktionen vereinfachen und das Leben im kleinen Ort kulturell vielfältiger machen.

(Harald Salewski)