Martinskirche Zainingen

Gemeinde Römerstein, Ortsteil Zainingen

Die Martinskirche, eine ehemalige Wehrkirche, gilt als eine der ältesten Missionsstationen auf der Schwäbischen Alb und bestand bereits zur Zeit der fränkischen Missionierung im frühen Mittelalter. Neben der frühen Ersterwähnung Zainingens 788 bestätigt auch das Patrozinium des heiligen Martins das hohe Alter der Kirche. Der Grundstein zum heutigen Gotteshaus – eine einschiffige Kirche mit Flachdecke sowie einem polygonal geschlossenen, netzgewölbten Chor und einem Westturm – wurde vermutlich im 15. Jahrhundert gelegt. Sehenswert ist ein überlebensgroßes Christophorus-Fresko aus der Erbauungszeit an der Innenwand der Kirche, welches bei Renovierungsarbeiten zwischen 1952 und 1956 freigelegt und konserviert wurde.