Burg Alt-Lichtenstein

Gemeinde Lichtenstein, Ortsteil Honau

Die Ruine der Spornburg Alt-Lichtenstein liegt auf einem steilen Felssporn der Schwäbischen Alb auf 800 Meter am selben Steilhang wie 500 Meter weiter nordwestlich das Schloss Lichtenstein.
Zwischen 1150 und 1200 wurde die Alte Burg Lichtenstein wahrscheinlich unter Gebhard von Lichtenstein, einem Mitglied des Adelsgeschlechts der Lichtensteiner, erbaut. Die Burganlage wurde zweimal zerstört. Das erste Mal 1311 im Städtekrieg durch die Reutlinger. Nach dem Wiederaufbau nach Friedensschluss 1315, fand die zweite Zerstörung zwischen 1377 und 1381 im Rahmen des Schwäbischen Städtekriegs durch die Reichsstadt Pfullingen statt. 1389 fiel die Burgruine als „verfallen Gut“ an Württemberg und wurde nicht wiederaufgebaut. Die Reste der Burg Alt-Lichtenstein wurden in den 1990er Jahren freigelegt und können seitdem besichtigt werden. Vorhanden sind lediglich geringe Mauerreste, vor allem Teile des Bergfrieds sowie eine Mauer, die die Kernburg abtrennte. Zudem sind eine Zisterne sowie kleine Reste von Steintreppen erkennbar.

Grundriss des Alten Lichtenstein