Burg Meidelstetten

Gemeinde Hohenstein, Ortsteil Meidelstetten

Zahlreiche Scherben von Geschirr- und Ofenkeramik lassen die Entstehungszeit und den Abgang der Gipfelburg nachweisen. Zwischen 1100 und 1150 errichtet, war sie bis zur ihrer Aufgabe Ende des 12. Jahrhunderts, die vermutlich mit einem Brand und anschließender Zerstörung im Zusammenhang steht, Sitz der Herren von Meidelstetten. In dieser Zeit wurden mit Rodeger von Meidelstetten und seinem Sohn Heinrich mehrfach Mitglieder der Familie von Meidelstetten vor allem in der Gütergeschichte des Klosters Weißenau bei Ravensburg erwähnt.
Geringe Reste vom Kernmauerwerk mit Mörtel weisen auf massive Bauteile, angeziegelter Lehm auf Fachwerkbauten hin. Einziger deutlicher Rest ist eine circa 2 Meter hohe und 4 Meter lange Futtermauer mit Kleinquaderverblendung.

Lageplan der Burg Meidelstetten