Schönbergturm

Stadt Pfullingen

Der Schönbergturm, im Volksmund aufgrund seiner Form und Farbe auch „Onderhos“ (Unterhose) genannt, ist ein 26,4 Meter hoher Aussichtsturm, der 1905 vom Stuttgarter Architekt Theodor Fischer auf dem Schönberg (793 Meter hoher Berg) erbaut wurde.
Bereits 1893 gab es erste Bestrebungen, auf dem Schönberg einen Turm zu bauen, zur Ausführung kam es dann 1905 nach einem Entwurf Theodor Fischers, der auch die Pfullinger Hallen konzipiert hat: Er plante eine Eisenbeton-Konstruktion als Doppelturm und bezeichnete das Gebäude in etwas gehobener Sprache als „Triumphbogen des Schönen“.
Die Baugenehmigung wurde am 28. Juni 1905 durch das Oberamt Reutlingen erteil, die Durchführung von August bis November desselben Jahres erfolgte durch die Stuttgarter Baufirma Luipold und Schneider und die Kosten von 17.000 Mark übernahm zum Großteil der Pfullinger Mäzen Louis Laiblin.
Von der Aussichtsplattform des Schönbergturms genießt man einen wunderschönen Ausblick über das Albvorland und den Schönbuch: Bei klarem Wetter kann man sogar den Stuttgarter Fernsehturm am Horizont erkennen.